Seit Anfang April 2006 haben wir unseren allwöchentlichen Waldtag wieder eingeführt.
Die Eltern der Kinder aus der Sonnengruppe (AGM 15 Kinder) bringen an diesem Tag ihre Autokindersitze mit in die Einrichtung, die wir dann auf 2 Autos und einen VW Bus verteilen.
Die Sternengruppe (25 Kinder) fährt dagegen immer mit einer Kleingruppe von ca 6-8 Kindern 1-2 mal im Monat mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Wald.
Die Tage, an denen der Waldtag stattfindet, wird von jeder Gruppe individuell immer wieder neu entschieden. Denn wenn es stürmt, gewittert oder Personal aus Urlaubs- oder Krankheitsgründen fehlt, fällt er in diesen Wochen der Waldtag auch schon mal aus .
Ansonsten hängen wir einen Tag vorher immer ein Schild aus, das den kommenden Waldtag ankündigt.
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Unser aller Ziel ist an diesem Tag der Gysenbergpark in Herne. Dort angekommen starten wir unsere Wanderung und können so beobachten, wie sich die Natur innerhalb kürzester Zeit einer Wandlung unterzieht. Auf einmal blühen dort Blumen, wo in der vergangenen Woche noch nichts war, oder die kahlen Winteräste sind auf einmal schon in ein zartes Grün getaucht.
Auf unseren Streifzug durch den Park begegnen uns immer neue Dinge; mal staunen wir über eine kleine Nacktschnecke, die unseren Weg kreuzt, oder wir rätseln, welches Tier wohl in dem ausgehölten Baumstamm sein Zuhause hat.
Auf den lose herumliegenden Bäumen üben die Kinder spielerisch und ganz von sich aus das balancieren und schulen somit nebenbei ihren Gleichgewichtssinn. Auch die anderen Sinneseindrücke kommen hier natürlich nicht zu kurz, so betasten wir verschiedene Baumarten und können so manchen Unterschied an ihrer Rinde erkennen. Auch gibt es verschiedene Düfte im Wald; nach einem Regenschauer riecht er ganz anders als nach einer Hitzeperiode.
Auch gibt es verschiedene Waldblumen, die alle ganz unterschiedlich duften. Aus lose herumliegenden Stöcken und Blättern haben wir auch schon Zwergenhöhlen gebaut und waren natürlich ganz neugierig, ob diese beim nächsten Besuch noch stehen würden, oder vielleicht sogar Spuren zu finden sein könnten, das diese Höhle bewohnt ist.
An einem Spielplatz mitten im Park gehen wir natürlich auch nicht vorbei ohne einmal die verschiedenen Angebote von Wippe, Schaukel oder Karussel auszuprobieren.
Zum Frühstück gibt es dann entweder im Wald einen Snack , bestehend aus selbst gebackenen Brötchen und Obst, oder wir haben schon vorher in der Einrichtung gefrühstückt.
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Manchmal bleibt noch etwas Zeit für einen Besuch des angrenzenden Streichelzoos, in dem es Ziegen, Schweine und anderes Getier zu bestaunen und zu streicheln gibt.
Wenn unsere Eiskasse es hergibt, gönnen wir uns an einem besonders warmen Tag zum Abschluss auch noch mal ein kleines Eis.
Dann machen wir uns auf den Rückweg, denn im Kiga erwartet uns im Anschluss schon ein leckeres Mittagessen, und die anschließende Ruhephase wird von den Kindern ebenfalls schon herbeigesehnt.




















