Betritt man unseren Waldorfkindergarten, so fallen die freundlichen Holzmöbel, die warmen Stoffe und die schönen Spielsachen ins Auge, mit denen die Räume liebevoll ausgestaltet sind. All dies muss in Ordnung gehalten werden.
Immer mal wieder sind kleine Reparaturen notwendig. (Ein Stuhl ist aus dem Leim gesprungen, Licht brennt nicht mehr, Spielzeug muss repariert werden und dergleichen).
Erfahrungsgemäß findet sich immer jemand in der Elternschaft, der solche Dinge wieder in Ordnung bringen kann.
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Für das Wäschewaschen (Spieltücher, Bettwäsche, Hand- und Küchentücher) hängt ein Plan in der Eingangshalle, in den sich jede Familie einträgt.
Daneben gilt es auch, sich im Elternrat einzubringen. Bei Bastelabenden wird verschiedenes für den Basar erstellt.
Alles in allem fallen so einige zu erledigende Aufgaben an. Diese sind aber recht vielfältig, so dass sich jeder nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben engagieren kann. Noch ein abschließendes Wort zur Elternarbeit: All diese Aufgaben sind freiwillig, aber sie müssen geleistet werden, damit der Kindergarten in seiner schönen Form und Liebe ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand bestehen kann. Aber sie ist für die Kinder auch noch ein weiterer Gewinn, denn sie spüren, dass ihre Eltern ihren Kindergarten mitgestalten und mit tragen. Er erfährt dadurch einen besonderen Stellenwert und ist kein Ort, an den man nur abgegeben wird. Daneben erfährt man in gemeinsamer Arbeit auch einiges Lustiges und Eigenwilliges über die Kinder. Dies hat schon viel Spaß bereitet.
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