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Beginn der Waldorfpädagogik
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Der Mensch ist durch sein unsterbliches Ich Bürger der geistigen Welt. Diese geistige Welt verläßt er, um sich auf der Erde zu inkarnieren und eine bestimmte Schicksalsaufgabe zu erfüllen. Durch die seelische Verbundenheit mit anderen Menschen entstehen neue Schicksalsaufgaben. Nach seinem Tod durchläuft der Mensch in der geistigen Welt einen Lern- und Schulungsweg (Läuterung) und kommt mit neuen Impulsen auf die Erde.
Der Leib unterliegt dem Gesetz der Vererbung; die Seele unterliegt dem selbstgeschaffenen Schicksal. Man nennt dieses von dem Menschen geschaffene Schicksal mit einem altem Ausdrucke sein Karma. Und der Geist steht unter dem Gesetz der Wiederverkörperung, der wiederholten Erdenleben.
(Rudolf Steiner, Theosophie)
Dieser Gedanke des Karma ist nicht fatalistisch. Vielmehr ist es die Chance, den eigenen Schicksalsweg zu bejahen und die "Lernaufgabe", die man sich selbst gestellt hat, zu meistern.
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