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Beginn der Waldorfpädagogik
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Der Dreiheit des Menschen liegt noch eine Vierheit zugrunde, nämlich die Wesensglieder des Menschen, die mit den verschiedenen Elementarreichen verbunden sind.
, den wir sehen, messen, wiegen und anfassen können, ist aus der Substanz aufgebaut, die wir in der mineralischen Welt wiederfinden. Dieser Körper unterliegt den Naturgesetzen und zerfällt nach dem Tode, wenn er nicht mehr durch die Lebenskräfte zusammengehalten wird.
ist ein "Form- oder Kraftleib", der den physischen Leib belebt, und alle Lebensfunktionen wie Atmung, Wärme, Ernährung, Absonderung, Erhaltung, Wachstum und Fortpflanzung aufrechterhält und steuert. Er wird auch der Architekt des physischen Leibes genannt, da er die Formkräfte enthält, die diesem seine Gestalt geben. Diesen Leib haben wir mit der Pflanzenwelt gemeinsam.
ist der Träger von allen Empfindungen wie Schmerz und Lust, von Leidenschaft und Begierde. Rudolf Steiner nennt ihn auch den Seelenleib. Er ist das Wesensglied, das wir mit den Tieren gemeinsam haben.
Als viertes Wesensglied hat der Mensch sein "Ich", damit ist sein geistiger Wesenskern gemeint, der unsterblich ist und der in den verschiedenen Inkarnationen bestehen bleibt und sich weiterentwickelt. Durch dieses Ich haben wir die Möglichkeit, als bewußte Wesen in unser Schicksal und in die Entwicklung der Wesensglieder gestaltend einzugreifen.
Indem der Mensch also zu sich Ich sagt, beginnt in ihm etwas zu sprechen, was mit keiner der Welten etwas zu tun hat, aus denen die bisher genannten Hüllen entnommen sind.
Das Ich wird immer mehr Herrscher über Leib und Seele.
Das Ich lebt in Leib und Seele;
der Geist aber lebt im Ich.
Und was vom Geiste im Ich ist, das ist ewig.
(Rudolf Steiner, Theosophie )